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Frank Viehmann

Geschäftsinhaber bei 3D Mediadesign
Ursprünglich Projektleiter in der 3D-Produktentwicklung, seit 2006 spezialisiert auf 3D Visualisierungen mit Cinema 4D und Webdesign auf Basis von WordPress. Begeisterter Schäferhundefan und Hundesportler mit unserer Freya. Folge mir auch auf Google+, Twitter oder Facebook.

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In der letzten Zeit häufen sich mal wieder Spamkommentare, die nichts anderes im Sinn haben, als auf irgendwelche dubiosen E-Book-Seiten zu verlinken. Dabei fallen so „ausgefallene“ Kommentare wie z.b. „Raus aus Hartz IV“ oder „in 30 Tagen mindestens 10.000 Euro im Internet verdienen“, „Mein E-Book macht Sie zum reichen Mann“. Grundsätzlich habe ich ja nichts gegen E-Books, solange Sie mir einen sittlichen Nährwert bringen. Aber was gerade im Hinblick auf „Geld verdienen im Internet“ mitunter im Netz krassiert, spottet jeder Beschreibung. Es wird gerade einem Hartz IV Empfänger suggeriert, das er ganz schnell viel Geld verdienen kann. Er müsse halt nur das E-Book kaufen, der Rest geht dann von ganz alleine. Genau, ich hab auch gerade meine 20ste Millionen gezählt.

Animation zum Thema

Das ganze hat mich letztes Wochenende dazu verleitet, eine kleine 3D-Animation zum Thema anzulegen. Wer jetzt allerdings fahrende Luxusflitzer oder Villenanimationen erwartet, wird wohl etwas enttäuscht werden. Meine visuelle Antwort zum Thema „Geld verdienen im Internet“

Hintergründe

Scharlatane und Betrüger gibt es ja bekanntlich schon immer. Im Zeitalter des Internets tun sich allerdings immer wieder ganz neue Geschäftsideen auf. Dazu gehören auch E-Books, die natürlich auch sehr hilfreich sein können. Was allerdings das Thema „Geld verdienen im Internet“ betrifft, sollte man sehr genau hinschauen.

Leider gibt es bei uns immer mehr Menschen, die am Existenzminimum bzw. mit Hartz IV leben müssen. Für viele der sogenannten Money-Affiliate-Social-Marketing-Spezialisten ist gerade diese Zielgruppe interessant. Auf diversen Landingpages werden kostenpflichtige E-Books angeboten, die es angeblich ermöglichen, innerhalb eines kurzen Zeitraumes sehr viel Geld im Internet zu verdienen. Pseudoreferenzen sollen dies zudem untermauern. Wer sich sowas mal reinziehen will, der sollte einfach mal nach „V.I.P Affiliate Club“ googlen (einen Link hierzu verkneif ich mir). Und wenn man sich dann auch noch diverse Referenzvideos in den Blogs anschaut, sollte jeder Mensch mit etwas Verstand begreifen: Ja, auch ich werde so bestimmt in Kürze kein Millionär und kann mir solch ein schickes KIK-Shirt und eine Couch vom Sperrmüll leisten.

Sicher fragt sich der ein oder andere: Was sind denn schon 49,- oder 98,- Euro für ein E-Book? Geh ich einmal mit meiner Angetrauten Essen, ist das gleiche Geld weg. Stimmt, aber Du hast wenigstens einen vollen Bauch und bist zumindest satt. Denn meist steht in solchen E-Books nichts anderes, was man nicht auch in 10 Minuten googlen kann. Und das sind meist nur die Eckpfeiler und Grundsätze des Affiliate-Marketings. Mit der Umsetzung solcher Grundlagen sind aber gerade die angesprochene Zielgruppen mehr als überfordert, und Millionär wird man damit bestimmt nicht.

Ich will hier jetzt nicht bestreiten das man im Internet kein Geld verdienen kann, ich selber lebe ja zum Teil auch davon. Aber mit Sicherheit erreicht man das nicht mit den Affiliate- und Marketingmassnahmen die diverse E-Books versprechen. Um alleine nur durch Affiliate-Massnahmen Geld zu verdienen, ist eine Menge Arbeit notwendig, die ein fundiertes Wissen voraussetzt. Reich wird man durch diese Sache, meiner Meinung nach, allerdings nicht. Bestenfalls kann man sich ein gewisses Zubrot verdienen, aber sicherlich nicht seinen Lebensunterhalt. Wenn überhaupt jemand an diesen E-Book-Orgien verdient, sind das wohl nur diese sogenannten Experten, die den Schrott an die Unwissenden verkauft. Und selbst die werden dadurch alles andere als Reich.

Mit dem Thema beschäftigt sich übrigens auch der aktuelle Webmasterfriday. Einen interessanten Artikel gibt es auch bei eisy.eu

P.S. Um zum Anfang des Artikels zurückzukommen. Kommentare die zu irgendwelchen dubiosen E-Book-Seiten führen, werden hier auch weiterhin kommentarlos gelöscht.

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6 Kommentare zu “E-Books: Geld verdienen im Internet

  1. Ist ja geil. Das mit dem Stopschild am Hirn find ich grandios.
    Ich hab noch nie was von den ganzen E-Books gehalten, die es zu dem Thema gibt. Klasse auf den Punkt gebracht.

  2. Schöner Beitrag zum Thema, noch schönere Animation. Ich bin vor Jahren auch schon einmal auf diese Masche hereingefallen, wobei der Autor an und für sich bisweilen recht hilfreiche Informationen geliefert hat; doch dass man dann innerhalb eines Monats auf 1000 Euro und mehr kommt o.ä. ist einfach nur unrealistisch und ist in die Kategorie „Volksverdummung“ einzuordnen. Wenn man sich anstrengt, kann man als Anfänger vielleicht ein „nettes Zubrot“ verdienen, aber um davon leben zu können vergehen i.d.R. sicherlich Jahre

  3. Ich würd nicht so weit gehen und alle Infoprodukt-Verkäufer als Scharlatane und Betrüger zu bezeichnen… Obwohl die Methodik erinnert schon daran.
    Die Animation ist übrigens sehr gelungen.

  4. Ich halte Geld verdienen mit E-Books für schwierig, man muss schon mindestens 1000 E-Books verkaufen, um seine Arbeitszeit gut bezahlen zu lassen. Andererseits sammelt man mit E-Books E-Mailadressen und kann darüber Videokurse etc empfehlen und DAMIT dann wirklich viel Geld verdienen.

Kommentare sind geschlossen.